Im Fokus stand am Montag das Berliner Wahljahr 2026 und die Frage, welche politischen Leitlinien unsere Stadt und die Immobilienwirtschaft künftig prägen werden.
Es gab spannende Impulse zur Abgeordnetenhauswahl 2026, u.a. zu Enteignungs- und Regulierungsdebatten, Wohnungsbau und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 💬✨
Es verdient Anerkennung, dass Steffen Krach von der SPD Berlin als Sprecher vor Ort war. Bei der Liberalen Immobilienrunde sind überwiegend Vermieter vertreten, die mit den politischen Vorstellungen der SPD wenig anfangen können. Regulierungen, Deckelungen und zusätzliche Beschränkungen schaffen keinen neuen Wohnraum, auch die Erhöhung von Sozialquoten motiviert nicht.
Es gab eine schöne Beispielfrage aus dem Publikum: Wenn wir statt der Wohnungskrise in Berlin eine Brotkrise hätten – was würde ein Brotpreisdeckel bringen? Die Hälfte der Bevölkerung, die kein Brot bekommen hat, würde verhungern. Die andere Hälfte der Bevölkerung hätte allerdings Brot zum Preis wie sich die Politik ihn wünscht.
Das zeigt symbolisch die in meinen Augen fehlgeleitete Politik von Enteignung, Deckelung und Beschränkung. Genau diese verhindert Neubau, Revitalisierung und verstärkt den Lock-In-Effekt.
Die Mietpreisbremse der letzten 10 Jahre hat dafür gesorgt, dass die Situation sich verschlimmert hat. Die Antworten der SPD, Linken und Grünen sehen vor, noch mehr von dem zu machen, was bisher nicht geklappt hat, statt sich darauf zu konzentrieren, was funktioniert hat.
Was immer funktioniert: Politik geht aus dem Weg und lässt die Wirtschaft machen. Denn es lässt sich nicht jede Straße, jede Region und jeder Häuserblock regulieren. Angebot und Nachfrage sind das natürlichste Instrument für schönen und auch ausreichend Wohnraum. Ebenso für faire Bedingungen sowohl für Mieter als auch Vermieter.
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