90 Minuten beim Mieter und nur 10 Minuten davon geht es ums Geld
Ich sitze teilweise 90 Minuten beim Mieter auf der Couch. Über die eigentliche Mieterhöhung spreche ich davon vielleicht 10 Minuten 📈
Warum? Weil ich erst einmal verstehen möchte, mit wem ich überhaupt spreche.
Mir geht es unter anderem darum:
Was beschäftigt diesen Menschen? Was stört ihn an seiner Wohnung? Was funktioniert gut? Was wünscht er sich? Und wie sieht seine persönliche Situation aus?
Erst danach reden wir über Geld.
Ich glaube, genau an diesem Punkt scheitert Kommunikation ziemlich häufig. Wir versuchen zu überzeugen, bevor wir überhaupt verstanden haben. Das gilt übrigens nicht nur für Immobilien 🏡
Wer die ersten 80 Minuten nur darüber nachdenkt, was er selbst sagen möchte, wird die entscheidenden Informationen vermutlich verpassen.
Zuhören ist für mich deshalb einer der wichtigsten Bestandteile bei Mietergesprächen.
Meine Erfolgsquote von über 80% bei mehr als 2.000 Mietergesprächen kommt nicht daher, dass ich besonders viel rede. Sondern daher, dass ich den Mieter und seine Situation verstehe und Win-Win Situationen schaffe, von denen sowohl Mieter als auch Vermieter profitieren 💪
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